PRIVATKUNDEN / FINANZIELLE ORIENTIERUNG
Verschiedene Möglichkeiten kennenlernen und finanzielle Entscheidungen gut vorbereiten.

Ob Tagesgeld, Festgeld, Fonds oder ETFs: Die Möglichkeiten unterscheiden sich in ihrer Verfügbarkeit, ihren Ertragschancen und Risiken. Diese Seite bietet Ihnen eine allgemeine Orientierung. Eine individuelle Anlageberatung oder Vermittlung von Finanzanlagen biete ich nicht an.
SPAREN UND ANLEGEN
Tagesgeld, Festgeld und Wertpapieranlagen unterscheiden sich vor allem in ihrer Verfügbarkeit, ihren Ertragsmöglichkeiten und den damit verbundenen Risiken.
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Auf einem Tagesgeldkonto können Sie Geld flexibel zurücklegen und in der Regel jederzeit darüber verfügen. Die Zinsen sind variabel und können sich ändern. Für Bankguthaben gilt die Einlagensicherung im gesetzlichen Rahmen.
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Beim Festgeld legen Sie einen Betrag für eine feste Laufzeit zu einem vereinbarten Zinssatz an. Während dieser Zeit ist das Geld normalerweise nicht verfügbar. Auch Festgeld ist als Bankeinlage im gesetzlichen Rahmen geschützt.
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Mit Fonds und ETFs investieren Sie in Wertpapiere, beispielsweise Aktien oder Anleihen. Viele ETFs bilden einen Börsenindex nach. Ihr Wert kann schwanken und Verluste sind möglich. Anders als bei Bankguthaben besteht keine Einlagensicherung.
VOR DER ENTSCHEIDUNG
Bevor Sie sich mit einzelnen Angeboten beschäftigen, lohnt es sich, über Ihre Ziele, den zeitlichen Rahmen und mögliche Risiken nachzudenken.
WICHTIG ZU WISSEN
Nicht nur die mögliche Rendite ist wichtig. Auch Laufzeiten, Einlagensicherung, Kosten und Risiken unterscheiden sich je nach Anlageform.
Ein hoher Zinssatz allein sagt wenig über ein Angebot aus. Achten Sie darauf, ob er fest oder variabel ist, wie lange Ihr Geld gebunden bleibt und welche Konditionen nach Ablauf einer möglichen Zinsgarantie gelten.
Bankeinlagen sind in der EU grundsätzlich bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank gesetzlich geschützt. Prüfen Sie, welchem Sicherungssystem die Bank angehört. Fonds und ETFs unterliegen nicht dieser Einlagensicherung.
Bei Fonds und ETFs können laufende Kosten, Depotgebühren und Gebühren für Kauf oder Verkauf anfallen. Diese mindern die tatsächliche Rendite. Vergleichen Sie deshalb die Gesamtkosten und nicht nur mögliche Erträge.
Die Wertentwicklung von Fonds und ETFs ist nicht vorhersehbar. Kurse können steigen oder fallen, auch über längere Zeit. Frühere Ergebnisse sind keine Garantie für zukünftige Erträge, und Verluste sind möglich.
RECHENBEISPIELE
Mit einfachen Modellrechnungen lässt sich veranschaulichen, wie Sparbeträge, Laufzeiten und angenommene Zinssätze das rechnerische Ergebnis beeinflussen.
Wie entwickelt sich ein Guthaben, wenn Sie regelmäßig Geld zurücklegen? Vergleichen Sie verschiedene monatliche Sparraten, Laufzeiten und angenommene Zinssätze.
Wie verändert sich ein Guthaben, wenn gutgeschriebene Zinsen erneut verzinst werden? Berechnen Sie unterschiedliche Anfangsbeträge, Laufzeiten und angenommene Zinssätze.
Die Berechnungen beruhen auf vereinfachten Annahmen und sind keine Prognose zukünftiger Erträge. Tatsächliche Ergebnisse können durch Kosten, Steuern und Wertschwankungen abweichen.
FRAGEN ZUR GELDANLAGE
Wer sich mit verschiedenen Anlageformen beschäftigt, stößt auf Fragen zu Sicherheit, Verfügbarkeit und möglichen Erträgen. Hier finden Sie einige grundlegende Erläuterungen.
Tagesgeld bietet einen flexiblen Zugriff auf das Guthaben, während sich der Zinssatz ändern kann. Beim Festgeld wird das Geld für eine vereinbarte Laufzeit zu einem festen Zinssatz angelegt. Eine vorzeitige Verfügung ist normalerweise nicht vorgesehen.
Bankguthaben sind innerhalb der EU grundsätzlich bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank gesetzlich geschützt. Die Sicherung greift bei einer Insolvenz der Bank, nicht bei allgemeinen Wertverlusten von Geldanlagen. Bei ausländischen Banken sollte das zuständige Sicherungssystem geprüft werden.
Fonds und ETFs können das angelegte Geld auf viele Wertpapiere verteilen. Dennoch schwanken ihre Kurse, und auch bei breiter Streuung sind Verluste möglich. Die tatsächlichen Risiken hängen unter anderem davon ab, in welche Anlageklassen und Märkte investiert wird.
Wenn die Preise steigen, verliert Geld an Kaufkraft. Auch ein wachsendes Guthaben bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Sie sich später mehr davon leisten können. Für die tatsächliche Entwicklung sind neben den Erträgen auch Inflation, Kosten und Steuern relevant.
Je nach Anlageform können Kontoführungsgebühren, Depotkosten oder laufende Fondskosten entstehen. Zinsen, Ausschüttungen und bestimmte Wertpapiererträge können steuerpflichtig sein. Dabei sind unter anderem der Sparer-Pauschbetrag und die persönlichen steuerlichen Verhältnisse zu berücksichtigen.
Für die persönliche Prüfung Ihrer finanziellen Situation und Empfehlungen zu konkreten Anlageprodukten können Sie sich an entsprechend zugelassene Anlageberater oder berechtigte Finanzinstitute wenden. Diese Seite dient der allgemeinen Information und bietet keine individuelle Anlageberatung oder Finanzanlagenvermittlung.

WEITERFÜHRENDE BERATUNG
Wenn Sie eine konkrete Geldanlage in Betracht ziehen, können Sie sich an einen entsprechend berechtigten Anlageberater oder ein zugelassenes Finanzinstitut wenden. Dort lassen sich Ihre persönlichen Ziele sowie die Chancen, Risiken und Kosten einzelner Angebote besprechen.
Als Versicherungsmaklerin biete ich allgemeine Informationen zu Spar- und Anlageformen, jedoch keine individuelle Anlageberatung oder Vermittlung von Finanzanlagen.
Mit solchen Ersparnissen sollte man nicht leichtfertig umgehen. Deshalb sind mir bei der Geldanlage ehrliche Antworten wichtiger als große Versprechen. Und weil das ein eigenes Fachgebiet ist, bringe ich meine Kunden mit spezialisierten Fachleuten zusammen.
Valentina Kortas
VERSICHERUNGSMAKLERIN
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