PRIVATKUNDEN / GESUNDHEIT
Zusätzliche Leistungen für die Bereiche, die Ihnen wichtig sind.

Eine private Krankenzusatzversicherung ergänzt den Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung und kann Kosten für ausgewählte ambulante, stationäre oder zahnärztliche Leistungen übernehmen. Umfang und Höhe der Erstattung richten sich nach dem vereinbarten Tarif.
ZUSÄTZLICHE LEISTUNGEN
Ambulante, stationäre und zahnärztliche Zusatzleistungen erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Je nach persönlichem Bedarf können einzelne Bereiche gezielt ergänzt werden.
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Ambulante Zusatztarife können Kosten für Brillen, Kontaktlinsen, Heilpraktikerleistungen oder ergänzende Vorsorgeuntersuchungen übernehmen. Welche Leistungen enthalten sind und welche Grenzen gelten, bestimmt der Tarif.
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Eine Krankenhauszusatzversicherung kann Wahlleistungen wie ein Ein- oder Zweibettzimmer und privatärztliche Behandlung abdecken. Ob und in welcher Höhe Kosten übernommen werden, richtet sich nach dem Tarif.
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Eine Zahnzusatzversicherung kann Kosten für Zahnersatz, bestimmte Zahnbehandlungen und professionelle Zahnreinigung ergänzend zur GKV übernehmen. Erstattungssätze und mögliche Leistungsgrenzen unterscheiden sich je nach Tarif.
DEN EIGENEN BEDARF KLÄREN
Nicht jede gewünschte Leistung muss zusätzlich versichert werden.
Ein Blick auf den vorhandenen Schutz hilft, den tatsächlichen Bedarf besser einzuschätzen.
WICHTIG IM VERTRAG
Neben den versicherten Leistungen sind auch Gesundheitsfragen, Wartezeiten, Erstattungsgrenzen und die langfristigen Kosten eines Tarifs wichtig.
Je nach Tarif werden Fragen zu Erkrankungen und früheren Behandlungen gestellt. Beantworten Sie diese vollständig und wahrheitsgemäß. Bereits laufende oder angeratene Behandlungen können vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sein.
Manche Tarife sehen Wartezeiten vor, andere leisten bereits ab Vertragsbeginn. Unabhängig davon können in den ersten Versicherungsjahren bestimmte Höchstbeträge gelten. Prüfen Sie deshalb beide Regelungen getrennt.
Nicht jeder Tarif übernimmt sämtliche Behandlungskosten. Achten Sie darauf, welche Leistungen zu welchem Prozentsatz erstattet werden, ob Zahlungen der gesetzlichen Krankenkasse angerechnet werden und welche Höchstbeträge gelten.
Ein niedriger Monatsbeitrag bedeutet nicht automatisch, dass ein Tarif günstig ist. Vergleichen Sie die laufenden Beiträge mit möglichen Eigenkosten und dem tatsächlichen Leistungsumfang. Berücksichtigen Sie auch spätere Beitragserhöhungen.
GUT ZU WISSEN
Bei geplanten Zusatzleistungen lohnt es sich, die voraussichtlichen Kosten und die Erstattung vorab zu klären. So lassen sich mögliche Eigenkosten besser einschätzen.
Bei umfangreichen Zahnbehandlungen oder anderen kostenintensiven Leistungen sollten Sie sich vorab einen Kostenplan geben lassen. Daraus geht hervor, welche Behandlungen vorgesehen sind und welche Ausgaben entstehen können.
Klären Sie mit Ihrer Krankenkasse und dem Zusatzversicherer, welche Kosten übernommen werden können. Lassen Sie sich die Einschätzung möglichst schriftlich bestätigen und prüfen Sie, welche Eigenanteile verbleiben.
Ein- oder Zweibettzimmer und privatärztliche Behandlung im Krankenhaus werden in der Regel gesondert vereinbart. Prüfen Sie vor der Unterschrift die Kosten und ob Ihr Zusatztarif diese Leistungen erstattet.
VERTRAG UND BESONDERHEITEN
Gesundheitsfragen, Altersgrenzen und Kündigungsregeln können sich je nach Tarif unterscheiden, selbst wenn die versicherten Leistungen ähnlich sind.
Das hängt von der Erkrankung und dem gewünschten Tarif ab. Versicherer können Risikozuschläge verlangen, bestimmte Leistungen ausschließen oder einen Antrag ablehnen. Gesundheitsfragen müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden. Ein Vergleich verschiedener Anbieter kann helfen, geeignete Möglichkeiten zu finden.
Für Kinder können insbesondere Zahnzusatzversicherungen mit kieferorthopädischen Leistungen, Zuschüsse für Sehhilfen oder zusätzliche Leistungen im Krankenhaus sinnvoll sein. Bereits angeratene oder begonnene Behandlungen sind häufig vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Deshalb lohnt es sich, den Leistungsumfang frühzeitig zu prüfen.
Auch im höheren Alter ist der Abschluss bestimmter Zusatzversicherungen möglich. Allerdings können Altersgrenzen, Gesundheitsprüfungen und höhere Beiträge die Auswahl einschränken. Wichtig ist, dass der Leistungsumfang zum persönlichen Bedarf passt und die Beiträge langfristig tragbar bleiben.
Krankentagegeld dient dazu, Einkommensverluste bei längerer Arbeitsunfähigkeit abzufedern. Es wird nach der vereinbarten Karenzzeit gezahlt und setzt keinen Krankenhausaufenthalt voraus. Krankenhaustagegeld hingegen wird für versicherte Tage eines stationären Krankenhausaufenthalts ausgezahlt und kann zusätzliche Ausgaben abdecken.
Eine unabhängig abgeschlossene private Zusatzversicherung bleibt beim Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse normalerweise bestehen. Bei besonderen Kooperationstarifen können jedoch Vergünstigungen entfallen oder sich Beiträge ändern. Deshalb sollten die Vertragsbedingungen vor einem Kassenwechsel geprüft werden.
Beiträge zur Krankenzusatzversicherung können grundsätzlich als sonstige Vorsorgeaufwendungen in der Steuererklärung angegeben werden. Steuerlich wirken sie sich jedoch meist nur aus, wenn die gesetzlichen Höchstbeträge nicht bereits durch Beiträge zur Basis-Kranken- und Pflegepflichtversicherung ausgeschöpft sind.
In vielen Fällen ist eine Kündigung mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Eine vereinbarte Mindestvertragsdauer kann dabei zu beachten sein. Bei bestimmten Beitragserhöhungen oder Leistungskürzungen besteht außerdem ein Sonderkündigungsrecht. Maßgeblich sind die gesetzlichen Regelungen und die Vertragsbedingungen.

PERSÖNLICHE BERATUNG
Ich prüfe, welche Kosten Ihre Krankenkasse bei den gewünschten Behandlungen übernimmt und welche Eigenanteile verbleiben. Bestehende Zusatzversicherungen berücksichtige ich, um unnötige Überschneidungen zu vermeiden.
Ich vergleiche Leistungen, Erstattungsgrenzen, Wartezeiten und Ausschlüsse ebenso wie die Beiträge. Bei Vorerkrankungen lasse ich nach Möglichkeit eine anonyme Risikovoranfrage durchführen, bevor ein Antrag gestellt wird.
Anhand konkreter Kostenbeispiele stelle ich voraussichtliche Erstattungen und Eigenanteile den laufenden Beiträgen gegenüber. Dabei kann sich auch zeigen, dass der vorhandene Schutz genügt oder eine Selbstzahlung sinnvoller ist.
Vielleicht ist einem hochwertiger Zahnersatz wichtig, vielleicht ein ruhiges Zimmer im Krankenhaus. Man muss nicht alles haben. Mir ist viel lieber, wenn meine Kunden genau das ergänzen, was ihnen persönlich wichtig ist.
Valentina Kortas
VERSICHERUNGSMAKLERIN
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